Saisho Goma Berlin.

im Auftrag der mfe. GmbH
Technische Konzeption und Planung, Licht-, Ton-, Projektionsdesign, Ausschreibung, Koordination der Gewerke und technische Projektleitung vor Ort.
Design/ Architektur: WHITE ELEMENTS

Am 21. Juni 2009 war es soweit, nach langer Projektierung und Planung fand im Berliner Velodrom die Saisho Goma Zeremonie für Frieden und Harmonie des buddhistischen Ordens Shinnyo En statt.

Die Veranstaltung sollte die Wahrnehmung der Gäste für Neues öffnen. Im Berliner Velodrom lösten wir gestalterische und normierende Grenzen auf, Komposition, Architektur, Lichtdesign und Medien wurden zum intensiven Dialog verbunden. Von der Eigenständigkeit der Künste und der zeremoniellen Handlung ausgehend, schuf die Inszenierung geeignete Brücken und versetzte die 3.300 internationalen Gäste in eine Atmosphäre voller Ausgewogenheit.
(Quelle: mfe GmbH)

CWP übernahm die technische Konzeption und Planung sowie die Bearbeitung aller Ausschreibungsinhalte und – unterlagen für die technischen Gewerke, das Licht-, Ton- und Projektionsdesign sowie die Koordination aller Gewerke und die technische Projektleitung vor Ort im Auftrag der mfe. GmbH Berlin und gewannen mit dieser Veranstaltung den BEA Tech Award 2010.
Das Saisho Goma in Berlin hatte für Shinnyo-En eine besondere Bedeutung. Schließlich ist Berlin, das vor 20 Jahren im Zentrum der Wiedervereinigung Deutschlands stand, bis heute ein Sinnbild für die im Buddhismus angestrebte „Einheit in der Vielfalt“, die in der Lehre Shinnyo-Ens und für die weltweit rund eine Million Gläubigen eine wichtige Stellung einnimmt. Unsere feierliche buddhistische Zeremonie in Berlin stand unter dem Titel „Bauen wir Brücken.
“Die buddhistische Goma-Zeremonie war das zentrale Element der etwa eineinhalb Stunden dauernden Veranstaltung. Sie wurde vom Ordensoberhaupt Shinso Ito persönlich vollzogen. Gäste waren Gläubige aus ganz Europa und darüber hinaus. Ausdrücklich eingeladen waren jedoch auch Vertreter anderer Religionen. So wurde die Zeremonie eingeleitet von Chören verschiedener Weltreligionen – Zeichen für das harmonische Zusammenleben, das für Shinnyo-En besonders wichtig ist. Der Islam war durch den Kreuzberger Chor für türkische klassische Musik des Konservatoriums für türkische Musik Berlin vertreten. Der jüdische Glaube wurde durch das Synagogal-Ensemble-Berlin der Synagoge in der Charlottenburger Pestalozzistraße repräsentiert. Stellvertretend für die christlichen Religionen sang der Chor der Kantorei der Passionskirche in Berlin Kreuzberg. Auch der Shomyo-Chor Shinnyo-Ens, dem Sänger aus Deutschland, Frankreich, Holland und Japan angehören, trat auf. Traditionelle Japanische Taiko-Trommler und der Chor der Berliner Gropiuslerchen nahmen ebenfalls teil.Premiere hatte im Rahmen der Saisho-Goma-Zeremonie der Kinderchor der Neuköllner Sonnen-Grundschule. Der Chor wurde im Mai durch die Initiative Shinnyo-Ens ins Leben gerufen und mit einem langfristigen Budget ausgestattet. Sein Ziel ist es, Kindern auch aus sozial nicht privilegierten Schichten Lebensfreude zu vermitteln und sie spielerisch erfahren zu lassen, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlicher Religion zusammen Freude haben und sie mit Hilfe der Musik anderen Vergnügen bereiten können. (Quelle: Shinnyo En)

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